Pisa Test

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Leseinitiativen für Familien mit Kleinkindern in Vorarlberg

Landesinitiative "Kinder lieben Lesen"
Kinder werden bereits im Kleinkindalter spielerisch und kindgerecht mit dem Lesen vertraut gemacht. Durch die Ausgabe von Bücherpaketen und weiteren Materialien zur Sprach- und Leseförderung werden Eltern eingeladen, möglichst frühzeitig mit ihren Kindern in die Welt des Lesens einzutauchen.

 

Leseförderung des Bibliotheksverbandes Vorarlberg
Informationen zum Projekt Buchstart, Links und Anregungen zur Leseförderung, Lesetiger und Plaudertaschen - Veranstaltungsangebote für Spielgruppen, Veranstaltungskalender der Öffentlichen Bibliotheken,...

 

Kinder- und Jugendbuchmesse " Buch am Bach" in Götzis Ambach (jeweils Ende Juni)
Am Mittwoch gibt es einen Nachmittag für Eltern mit Kleinkindern. Da wird Family Literacy hautnah erlebt, StudentInnen der BAKIP lassen Sie mit Ihren Kindern entspannte Vorlesesituationen erleben. Daneben gibt es auch Theateraufführungen, Geschichtenerzählerinnen, Schattentheater - und viele Anregungen, was zu Hause gemacht werden könnte.

Elterninformation über frühe Sprach- und Leseförderung in Vorarlberg

In vielen Gemeinden finden  Austauschtreffen zwischen und Vorträge für Eltern, Vorleseaktionen in Bibliotheken oder auch Purzelbaumgruppen für die Kleinsten statt. Informationen dazu erhalten Sie auf der Plattform Kinder in die Mitte, auf Anfrage auch in Ihren Bibliotheken und Gemeinden.

Eltern machen "Family Literacy" - eine Grundvoraussetzung für das Lesenlernen

http://www.family-literacy.at/ 
Ohne die frühe Lesesozialisation in der Familie, wo Begegnungen mit Geschichten, Büchern, Sprach-, Klatsch-, Reim-  und Rhythmusspielen stattfinden, erfolgt der Leseerwerb in der Schule nur sehr mühsam. Family Literacy wird immer wichtiger!

Fachbeiträge und Informationen dazu:
Informationen über Sprach- und Leseförderung (für Familien mit Migrationshintergrund)
"Wie mein Kind die Sprache entdeckt" (Fachbeitrag Öffentlichen Bibliothek Zürich)
Leseanimationsbeispiele (Literale Förderung für Institutionen des Früh- und Vorschulbereichs)
Interkulturelle Leseanimation Ideenbörse (Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM)

 

Auch ab der 3. Stufe bis hinein in die Sekundarstufe ist das Lesenlernen nicht abgeschlossen und nicht wenige Kinder brauchen zusätzliche Unterstützung des Elternhauses - auch noch in der Mittelschule!

Um Lesesozialisation erfolgreich stattfinden zu lassen, benötigt es gemeinsame Anstrengungen von Familie, Schule und anderen Institutionen (Institutionen in Vorarlberg).

Schule wird Lesesozialisation mit all ihren Erfordernissen  nicht alleine vorantreiben können. Lesepartnerschaften zwischen Kindergärten, Volksschulen und Mittelschulen bedeuten erstens eine Umstellung, in zweiter Linie allerdings eine Hilfestellung in der Leseerziehung für alle Beteiligte. Schulen, die hier in Form von Partnerlesen (Lesebrücken verschiedener Schulen) zusammenarbeiten und auch noch die Eltern als Partner mit einbeziehen, nehmen sich die Last der alleinigen Verantwortung und gehen erfolgreiche Wege in der Leseerziehung.

Schulstufe 3 - 6: Manche Kinder brauchen Lesezeit zuhause

Nach dem Leseerwerb auf der Grundstufe 1 ist das Lesenlernen nicht abgeschlossen. Ab der 3. Klasse werden Texte  länger und schwieriger. Manche Kinder eignen sich Strategien für den Umgang mit Texten selbst an, manche lernen es mit der Unterstützung in den Schulen und manche benötigen zusätzliche Unterstützung von zuhause. Mehr Lesezeit in der Familie und mit einem Elternteil erleichtert manchen Kindern den Zugang zum Lesen.

Machen Sie sich ein Bild von den Lesefähigkeiten Ihres Kindes und hören Sie Ihrem Kind beim Vorlesen eines kurzen Textes zu.


Text 3./4. Klasse VS
(aus: www.grundschule-vorschule.de)
Text 1./2.Klasse VMS (aus gutenberg.spiegel.de/buch/1928/6)

 

Liest Ihr Kind den Text fließend oder eher stockend? Wenn mehrere Wörter nicht flüssig gelesen werden können, hat Ihr Kind  Schwierigkeiten mit dem Lesen. Das kann in weiterer Folge auch  in anderen Fächern zu Problemen führen, da die Arbeit an und mit Texten mit der Altersstufe steigt.

 

Im Zweifel informieren Sie sich bitte beim Lehrer Ihres Kindes und fragen nach, wie Sie sich neben den Unterstützungsangeboten in der Schule auch zuhause um das Lesen kümmern können. Ihr Kind ist vielleicht in der Leseentwicklung stehengeblieben, die Schule kann da mit Ihrer Hilfe wesentlich mehr bewirken.

Stufe 3 - 6: Auswahl an Fördermaterialien für zuhause

Sehr hilfreich ist, wenn mit Kindern gemeinsam gelesen wird. Das gilt auch für 10 oder 11-jährige Kinder, vor allem, wenn Sie nicht gut lesen können. Das Vorlesen ist ebenso wichtig wie das Zuhören, Gespräche über Wörter, Sätze und Inhalte erweitern den Wortschatz und helfen dem Textverständnis.

 

Wer zuhause zielgerichteter unterstützen will, findet eine nach Leseschwierigkeiten aufgelistete Auswahl von Lesematerialien.

  • Ihr Kind liest nicht gerne
  • Ihr Kind hat eine andere Muttersprache
  • Ihr Kind hat Schwierigkeiten, einen Text fließend zu lesen
  • Ihr Kind hat Schwierigkeiten, einen Text zu verstehen

Fördermaterialien für zuhause

Lies und sprich mit mir

Neben dem gemeinsamen Betrachten oder Vorlesen von Bilderbüchern, interessanten Sachbüchern oder abenteuerlichen Geschichten bieten sich auch sogenannte Dilemmageschichten an. Enthalten sind kurze Geschichten, die Konflikte in den Lebenswelten der jeweiligen Altersklassen zur Sprache bringen. Nach dem Moto - was hättest du getan - bieten sie Anlass für gute Gespräche mit jüngeren und älteren Kindern und sorgen für einen guten Austausch zwischen Eltern und Kindern.

Informatives für Eltern

  • Klatschspiele
    Klatsch-/Silben- und Reimspiele sind die ungemein wichtig in der Sprach- und Leseförderung.