Aktueller Webtipp 

Leseförderung und Literaturvermittlung (BVÖ)

Der Bibliotheksverband Österreich bietet vielfältige Informationen und Ideen über Leseförderung in Bibliotheken, die für Schulen adaptiert werden können. http://www.wirlesen.org/ 

 
 

 

vernetztesLESEN - Überblick über Institutionen, die sich in Kooperation mit dem BMUKK mit dem Thema Lesen beschäftigen. 

Lese.start - Vorarlberger Konzept zur Unterstützung der Lesedidaktik an Volksschulen

Newsletter - Lesen in Vorarlberg

Sammlung Webtipps

Vernetzung Schulen - Öffentliche Bibliotheken

Autorenlesungen mit Vorarlberger Autoren

 
 
 

Mehrsprachiges Lesetheater - MELT

Immer wiederkehrende Vorleseanlässe über die ganze Schullaufbahn ermöglichen neben einer guten Leseflüssigkeit nicht nur Sicherheit beim Vorlesen sondern in der gesamten Mündlichkeit. Das fördert selbstbewusstes Auftreten unserer SchülerInnen und ermöglicht klare Sprechhandlungen und gute Präsentationen. 

Olaf Heuser bietet zur Erreichung dieser Ziele auf seiner Plattform www.mopkaratz.com dramatisierte Fabeln, Balladen und andere Geschichten als Vorlesetheaterskripts für alle Altersklassen an.

Mit MELT (mehrsprachiges Lesetheater) wurde eine neue Lesefördermaßnahme entwickelt,  um sprachenübergreifend die Leseflüssigkeit von SchülerInnen zu verbessern. Die Sprache in den Skripts wechselt von Deutsch auf Englisch, manchmal auch Türkisch und führt nebenbei noch durch ausgewählte Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur und motiviert Kinder und Jugendliche aller Altersklassen, sich in Vorleseperformances zu üben und zu beweisen.
Informationen: melt-multilingual-readers-theatre.eu

Beispiele für Lesetheaterperformances

Mit einem Kalender in den Lesesommer

Vor Beginn der Sommerferien wird rund 13.000 Pflichtschülern der 1. - 6. Schulstufe anlässlich eines Pilotprojektes mit den Bezirken Bregenz und Dornbirn ein Lese-Kalender im A3-Format zur Verfügung gestellt. Entwickelt und erfolgreich eingesetzt wurde er von Burkhard Reis von der NMS Wolfurt mit dem Ergebnis, dass diese Lesemotivation über die Ferienzeit sehr gut angenommen wurde. Im Lesesommer-Kalender wird gemeinsam mit den Eltern eingetragen, wie viele Tage über die Sommerferien gelesen werden soll. Wird das Ziel erreicht, gibt es eine zuvor ausgemachte Belohnung über das Elternhaus (und ev. auch über die Schule).

Lehrpersonen erhalten ab Mitte Juni den Kalender in Klassenstärke  über die Direktionen. Wir laden alle Klassen- und Deutschlehrer ein, am Projekt "Lesesommer" teilzunehmen und ihre SchülerInnen  und Eltern zu informieren. Mit wenig Aufwand können hier viele Lesemomente stattfinden und gleichzeitig wird die so wichtige Family Literacy mit einem konkreten Leseauftrag unterstützt! Ein Besuch mit der Klasse in einer öffentlichen Bücherei bietet sich an, so kennt jedes Kind einen möglichen Zugang zu seiner Sommerlektüre und kann gleichzeitig an der bereits bekannten Aktion "Sommerlesen" der öffentlichen Bibliotheken teilnehmen und zusätzlich tolle Preise gewinnen.

Informationsschreiben für Lehrpersonen und Eltern sind bereitgestellt und können bei Bedarf gerne adaptiert werden. Interessierte Schulen aus den anderen Bezirken melden ihren Bedarf an Lesesommer-Kalendern (Schülerzahl angeben) bis 20. Mai an kurt.benedikt(at)gmx.at. 

Umgang mit Sachtexten

Im Fachunterricht wir oft mit Texten gearbeitet. Dabei stoßen manche SchülerInnen immer wieder auf Schwierigkeiten und auch die Fachsprache ist für sie schwer verständlich. Mit dem Wissen um die Schwierigkeiten beim Lesen von Sachtexten und einem guten Repertoire an Methoden und vielfältigen Übungen zur Einführung von Lesestrategien können wir den SchülerInnen einen besseren Umgang mit der Fachsprache und eine selbständige Bewältigung der Sachtexte ermöglichen. Eine PH Fortbildung mit dem Titel "Texte knacken in BU, GW, GS und anderen Fächern" am 14.3.2017 richtet sich vor allem an Lehrpersonen mit Realienfächern.

Für TeilnehmerInnen des Herbstkurses am 9.11.16 folgt am 22.3.17 der vertiefende Nachfolgekurs.

Informationen: Umgang mit Sachtexten

SchülerInnen als LesebotschafterInnen

Schulen zeigen ihren SchülerInnem der 7./8./9. Schulstufe, wie mit Bilderbüchern Sprachförderung für die Kleinsten betrieben werden kann. Anschließend erhalten sie im geschützten Bereich in der Schule bei Eltern-/Kleinkindcafés an ein bis zwei Nachmittagen die Möglichkeit, ihr Wissen auszuprobieren und anzuwenden und/oder dürfen auch im öffentlichen Raum bei passenden Anlässen oder im Kindergarten als LesebotschafterInnen auftreten. Pilotprojekte wurden durchgeführt, Unterlagen können angefordert werden, die Rückmeldungen aller Beteiligten sind mehr als zufriedenstellend und die Jugendlichen erstaunen mit ihrem Umgang mit den Kleinen. So sorgt Schule für zukünftig funktionierende Family Literacy in ihrem eigenen Umfeld, denn die Jugendlichen von heute sind die Eltern von morgen. mehr...